Negativzinsen breiten sich aus, Enteignung der Sparer mit Strategie?

Negativzinsen breiten sich aus, Enteignung der Sparer mit Strategie?

Die Institute trennen sich seit einiger Zeit von Sparverträgen mit besseren Zinsversprechen gegenüber ihren Kunden. Das betrifft Bausparverträge, Lebensversicherungen und jüngst ebenso Sparverträge von Sparkassen. Doch selbst die Staatsanleihen rentieren zwischenzeitlich negativ. Sparer, die ihr Vermögen an Staat und Institute verleihen, dürfen nun auch noch dafür bezahlen. Verkehrte Welt?

Geldanlage, so wie man sie über Jahrzehnte kannte, scheint nicht mehr zu existieren. Die meisten Angebote werfen kaum noch Zinsen ab, zahlreiche rentieren sogar negativ. Wer Erspartes auf einem Konto liegen hat, wird bestraft. Und der, der dem Staat Geld leiht, darf hierfür auch noch draufzahlen. Geldwerte verlieren durchweg an Wichtigkeit, sobald es ums Ansparen und Anlegen geht. Ein Gutes hat das allerdings. Das Geld auf Konten zählt nicht als gesetzliches Zahlungsmittel. Wer also sein Geld von den Konten abhebt und Bares daheim verwahrt, hat zumindest wieder gesetzliche Zahlungsmittel in den Händen.

SIND DIE SPARKASSEN DERZEIT ENTSPRECHEND IHRES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGES UNTERWEGS?

Die Kündigungswelle bei besserverzinsten Sparverträgen seitens der Sparkassen ist jedoch eine spannende Sache. Die Sparkassen besitzen einen öffentlichen Auftrag, der auch mit Freude als Nutzenargument von den Sparkassenberatern genutzt wird. Dazu gehören:

  • die Versorgung der Menschen und der Region mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen
  • die Deckung des regionalen Kreditbedarfs, insbesondere des Mittelstandes
  • die Förderung des Sparsinns und der finanziellen Eigenvorsorge
  • die Wirtschaftserziehung der Menschen in der Region
  • die Stärkung des Wettbewerbes
  • das gesellschaftliche Engagement

Ob Negativzinsen und die Vertragsauflösung besser verzinster Sparverträge mit der Förderung des Sparsinns und der finanziellen Eigenvorsorge kompatibel sind, darf vermutlich infrage gestellt werden. Allerdings sind auch Sparkassen Unternehmen und Unternehmen müssen Gewinne erwirtschaften. Warum sollten diese sich daher anders verhalten? Anleger und Sparer werden diesem Handeln gemäß reagieren und sich nach Alternativen umsehen.

INFLATION SOLL STEIGEN

Ein hausgemachtes Problem der Geldwerte ist die schleichende Geldentwertung. Die Inflation schluckt die Rendite. Gibt es keine Erträge, geht es an die Substanz. Die EZB ist derzeit bestrebt, die Geldentwertung zu erhöhen. Für Kreditnehmer, allen voran für die Staaten, wäre dies von Vorteil, da Darlehen ebenfalls Geldwerte sind. Für die Anleger und Sparer wäre das im Kontrast dazu doppelt schmerzlich. Einerseits schwinden die Erträge infolge der geringen Zinsen, auf der anderen Seite schmilzt das Guthaben dahin. Wer nun nicht handelt und sein Geld inflationssicher investiert, wird verlieren. Desillusionierte Sparer werden keine andere Wahl haben, als sich den Sachwerten zuzuwenden.

EDELMETALLE ALS LÖSUNG

Die Notenbanken machen es vor. Das Reich der Mitte und Russland stocken ihre Goldreserven massiv auf und treiben so den Goldpreis an. In einem Atemzug trennen die Länder sich von US-Schatzanweisungen und bewegen sich auf diese Weise fortlaufend vorwärts in Richtung Unabhängigkeit vom US-Dollar. Der Goldpreis erfährt momentan eine stattliche Steigerung. In der letzten Woche kostete die Feinunze Gold über 1.530 US-Dollar. Experten gehen von weiteren Preissteigerungen aus. Private Anleger könnten aus dieser Tendenz ihren Nutzen ziehen.

Der US-Dollar büßt kontinuierlich an Einfluss ein und hat zwischenzeitlich sein Merkmal als zuverlässiges Wertaufbewahrungsmittel verloren. Die Nationen wenden sich verstärkt der ältesten Währung der Welt zu: Gold. Dessen Wert ist über die Kulturen hinweg unstreitig.

Mit Gold wollen die Notenbanken eine Art Krisenversicherung für den Fall der Fälle aufzubauen. Die rückläufige Akzeptanz des US-Dollar und die riesigen Verkäufe von US-Staatsanleihen durch die Nationen, münden in einer Steigerung der Geldmenge in den Vereinigte Staaten, was schlussendlich allein in einer Inflation enden kann. Tritt der US-Dollar in eine Inflationsspirale ein, dürfte das weitreichende Auswirkungen auf jede Nation haben, wo große Dollarreserven lagern.

Die Weltwährungen hängen voneinander ab. Sämtliche Währungen sind Fiatwährungen und deshalb ohne Limit vermehrbar. Ausschließlich ein Systemwechsel mit einem Goldstandard kann das Schlimmste unterbinden und die Umverteilung des Vermögens von unten nach oben beenden. Infolgedessen gibt es etliche Initiativen, für die Einrichtung eines neuen Goldstandards.

Private Sparer und Anleger sollten diese Sachverhalte als Anlass erkennen, sich von Geldwerten trennen und den Edelmetallen zuwenden. Allein auf diese Weise ist es machbar, Guthaben sicher zu speichern.

Die PIM GOLD GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm in Hessen ermöglicht den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Hiermit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle kombiniert werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die komfortable Lage, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Bildrechte: Fotolia, Urheber: K.-U. Häßler, ID: #8259047

Veröffentlicht von Julius Leineweber am 02/09/2019