Faszination GOLD
GOLD - König der Metalle

Der Begriff Gold kommt aus dem Indogermanischen und bedeutet „gelbglänzend“. Gold zählt zu den ersten Metallen, die vom Menschen verarbeitet wurden. Gold ist selten, seine Gewinnung mühsam. Beides hat zu dem legendären Ruf und den Mythen beigetragen, von denen es umgeben ist. Nicht zuletzt war es die Kostbarkeit des Goldes, das es in allen Kulturen zum begehrtesten aller Metalle hat werden lassen.

Wahrscheinlich hatte Krösus, der legendäre König der Lyder, um 560 vor Christus die Idee aus Gold Geld zu machen. Die Vorteile des Goldes lagen auf der Hand: Das Material war beständig und es konnte nicht beliebig von jedermann hergestellt und vermehrt werden. Schnell war Gold als Zahlungsmittel weltweit akzeptiert und als Währungsmetall gleichbedeutend mit Geld.

In Währungskrisen behauptete sich Gold stets als ultimatives Zahlungsmittel. Warum Notenbanken auch heute noch Goldreserven halten, obwohl seit vielen  Jahren keine Währung mehr an Gold gebunden ist. Gold gilt als absolut krisensicher. Anders wie reines Papier- oder Buchgeld ist es etwas Handfestes mit einem realen Wert. Vor allem kann es nicht beliebig vermehrt werden, wie es bei Papiergeld der Fall ist.

Wert des Goldes

Karl der Große – Herrscher des Abendlandes

Karl der Große entstammt dem Geschlecht der Karolinger und wurde wahrscheinlich am 2. April 747 oder 748 geboren. Diese aus Gold geschmiedete Büste von ihm entstand 1349. Sie gehört zum Domschatz von Aachen.

Gold ist widersprüchlich wie das Leben selbst. Ein Symbol höchster Reinheit, göttlicher Vollkommenheit und himmlischer Wonnen. Aber auch der Inbegriff tiefster Verderbtheit, menschlicher Laster und höllischer Habgier.

Seit mindestens 6.500 Jahren ist Gold ein Zeichen menschlicher Spiritualität und ein Ausweis von Reichtum, Status, Bedeutsamkeit. Wer es besitzt, gehört zu den Großen dieser Welt, hat Teil am Glanz und der Kostbarkeit und Dauer des Goldes.

Während der Marktwert des Goldes auf seiner Knappheit beruht, speist sich sein ideeller Wert aus einer Symbolik, die es schon früh in die Nähe des Göttlichen rückte. Gold ist dauerhaft, es altert, verwittert und rostet nicht, es ist rein, gleißend und sonnenhaft. In seinen Eigenschaften, so dachten Antike und später das Christentum gleichermaßen, offenbart sich die eigentliche, geistige Wirklichkeit der Welt: Gold steht für Erhabenheit und Ewigkeit. Sein Glanz repräsentiert den Himmel und die Vollkommenheit Gottes, das Licht als Schöpfungsprinzip und schließlich, weil es leuchtend aus der Erde geborgen wird, die Verklärung und Unzerstörbarkeit der Seele. Da die sichtbaren Qualitäten stets auch als Zeichen unsichtbarer wesenhafter Kräfte galten, sprach man goldenen Amuletten schützende Magie und goldhaltigen Arzneien heilende, lebensverlängernde Wirkungen zu.

Gold ist eines der frühesten bekannten Heilmittel. Nach neuesten Erkenntnissen ist es vielleicht sogar die älteste Medizin überhaupt. Immer wieder priesen es Heilkundige als Arznei, mitunter sogar als Universalheilmittel. Vor mehr als 5000 Jahren nahmen die Ägypter Gold ein, um sich geistig, seelisch und körperlich zu reinigen. Chinesische und indische Ärzte behandelten seelische und nervliche Leiden mit Gold. Für Paracelsus war Gold das höchste Heilmittel. Hildegard von Bingen pries ebenfalls die Heilkraft des Goldes.

GOLD - die einzige Weltwährung

Gold hat sich in der Historie den Ruhm als einzige Weltwährung erkämpft, die noch nie in der menschlichen Geschichte vollständig ihren Wert verlor. Im Gegenteil: Gold ist das Geld, das seinen Inhaber gegen finanzielle Repression und Inflation schützt.

Über die Jahre schwankt der Goldpreis. Die Preisuntergrenze liegt beim Herstellungspreis. Über längere Zeiträume relativieren sich diese Kursschwankungen und zeigen, dass die Kaufkraft des Goldes gleich bleibt.

Alan Greenspan, ehemaliger Chef der US-Notenbank Fed, sagt im Rundschreiben des World Gold Council „Ich sehe Gold als die vorrangige Weltwährung an“. Laut dem Wirtschaftswissenschaftler habe der Goldstandard im 19. und 20. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreicht.

Dass ein erfahrener Notenbanker wie Greenspan sich derart positiv über Gold als Währung äußert, lässt die Vermutung zu, dass der Gold- und Edelmetallpreis in Kürze weiter steigen wird – weil die Währungen weiter an Wert verlieren oder durch eine mögliche Neubewertung von Gold.

Investition in GOLD

GOLD im vergleich mit Anlageformen

Welche Gründe für GOLD sprechen:

Gold wird in fast allen Kulturen und seit mehreren tausend Jahren als Tauschmittel akzeptiert.

Gold ist – im Gegensatz zu Papiergeld – nicht beliebig vermehrbar. Das gesamte Gold der Welt mit ca. 188.000 Tonnen hat ein Volumen eines Würfels mit einer Kantenlänge von 20,9 Metern. Die weltweiten Goldressourcen sind endlich, lediglich geschätzte 57.000 Tonnen liegen in abbaubarer Form unter der Erde

Gold wird vielfältig verwendet. Die Nachfrage der einzelnen Sektoren ist dabei natürlich schwankend. In der Grundtendenz ist aber Schmuck im Schnitt der Sektor mit der größten Nachfrage. Industrie und Technologie haben den kleinsten Anteil. Es wird in den Branchen wie die Wärmetechnik, Nanotechnik, Mikroelektronik, Elektrotechnik, Raumfahrttechnik, Medizintechnik oder Optik genutzt.

Gold hat sich in allen Hyperinflationen als die ultimative Krisenwährung erwiesen. Wer Gold hatte, gehörte zu den Gewinnern. Daher ist Gold die optimale Assetklasse in Deflation und in Inflation. Liquidität in der Deflation und Substanz in der Inflation. Nur Gold erfüllt beide Kriterien.

Gold bietet auch ultimativen Schutz vor einer Währungsreform. Gold ist immun gegen Währungsreformen.

Gold entzieht sich – im Gegensatz zu Immobilien oder Lebensversicherungen – weitestgehend dem Zugriff durch die Regierungen.

Gold in Form von Anlagemünzen und Goldbarren ist von der Umsatzsteuer befreit.

Gold in Form von Anlagemünzen und Goldbarren ist nach einen Haltedauer von einem Jahr von der Abgeltungssteuer befreit.

Gold kennt, wenn es physisch vorliegt, kein Counterpart-Risiko: Gold ist Geld. Andere Wertpapiere – wie Anleihen oder Festgeldanlagen – verbriefen in der Regel nur Forderungen auf Geld.

Gold hat geringe Volatilität. Im Vergleich zu Aktien, Öl oder anderen Metallen ist Gold im Zehn- und im Zweijahresschnitt das Asset mit der geringsten Volatilität und eignet sich damit hervorragend als Stabilisator eines Portfolios.

Gold ist günstiger bewertet als zum Tiefpunkt im Jahr 2000. Der Fair-Gold-Indikator liegt bei nur etwas über 7% des Hochs aus dem Jahr 1980. Der Schatten-Gold-Preis liegt bei USD 22.800,- die Unze.

Gold ist keine Blase und wird auch nicht platzen. In 2009 waren nur 0,8% des Weltfinanzvermögens in Gold und Goldaktien veranlagt.

Gold hat die höchste Stock-to-flow Rate. Diese Rate gibt das Verhältnis zwischen der weltweit jährlichen Goldproduktion (flow) zur vorhandenen weltweiten Goldmenge (stock) an.

Gold hat eine große Wertdichte und kann daher diskret transportiert werden. Zudem kann es beliebig oft eingeschmolzen und neu genutzt werden und ist sehr leicht zu verarbeiten.

Gold kann nicht rosten und übt allein schon optisch eine ungeheure Faszination aus. Ob Königskronen, Kreuze, Grammys, Oscars, Medaillen oder Pokale: All diese Statussymbole werden aus Gold gefertigt, dem Metall der höchsten Wertschätzung.

Gold wird in der Medizin, Zahnheilkunde und in Kosmetikartikeln verwendet. Es kommt auch als Lebensmittelzusatzstoff E175 in Einsatz. Der Signature Gold Cappuccino im Emirates Palace, ist ein aromatischer Kaffee mit echten 24 Karat Goldflocken bestäubt, um ihm einen königlichen Geschmack zu verleihen.